Substance use, Resilience & Care

Series Q ist eine „freundliche Übernahme“ der KuK-Tuesdays durch ein Projektseminar, das im Wintersemester 2024/25 stattfand. Die Veranstaltungsreihe bietet weiterhin Raum für den Austausch zwischen der Forschung an unserem Fachgebiet, anderen wissenschaftlichen Stimmen und künstlerischen sowie aktivistischen Perspektiven.

Q wie queer, dear! … Ausgehend von den zahlreichen queeren Communities Berlins haben die elf Teilnehmer:innen eigene thematische Schwerpunkte entwickelt und vier fabelhafte Gesprächsrunden programmiert. Queer interessiert uns als ein kritischer, Normen destabilisierender Analysemodus, als Instrument der politischen Mobilisierung und als Markierung von Identitäten, die nicht nur außerhalb der heterosexuellen Norm stehen, sondern in aktiver und leidenschaftlicher Opposition zu ihr leben.

Die einzelen Veranstaltungen finden wie gewohnt im Hybrid Lab der Technischen Universität Berlin/Universität der Künste statt, jeweils von 19:00 – 21:00 Uhr.

Die Veranstaltungen sind kostenlos und die Diskussionen finden in englischer Sprache statt. Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk ein, der die Möglichkeit bietet, den Austausch in informeller Atmosphäre fortzusetzen.

Substance Use, Resilience & Care wurde von Yasmine Cherkit und Sini Kämpny kuratiert.

Das Event befasst sich mit der Verwobenheit von Substanzkonsum, Resilienz und Care in queeren Communities. Für Queers funktionieren Bars und Clubs oft als Community Spaces. Orte, die häufig mit Substanzkonsum in Verbindung gebracht werden. In dieser Session werden wir darüber sprechen, wie queer space nicht nur durch physische Räume definiert wird, sondern auch durch gemeinschaftliche Netzwerke der gegenseitigen Unterstützung, die Menschen ein Gefühl von Schutz, Zugehörigkeit und Heilung bieten. Die relationalen Kräfte von Queerness zeigen sich vor allem in Momenten der Verwundbarkeit, beim Verarbeiten von Traumata, Sucht, Stigmatisierung und Ausgrenzung. In diesem Roundtable-Gespräch werden wir darüber diskutieren, wie queere Communities Räume der Heilung schaffen, mit welchen Herausforderungen sie dabei konfrontiert sind und wie wir gemeinsam für ihren Erhalt und Fortbestand sorgen können.

Wir freuen uns, Neo Seefried (Kurator:in, cultural educator und Autor:in aus Berlin), Lukas Moll (queerer Künstler aus Köln) und Malte Raabe (Psychologe bei Mann-O-Meter e.V. Berlin) als Teilnehmer:innen des zweiten Roundtables der Series Q begrüßen zu dürfen. Merten Lagatz (Mitarbeiter in Forschung und Lehre, KuK TU Berlin) wird den Abend moderieren.

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